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Mit der Bahn durch's Land!

Neben den Österreichischen Bundesbahnen gibt es auch eine Reihe von privaten Anbietern für Bahn-Strecken in Österreich. Viele wissen das nicht, weil lediglich die Westbahn - benannt nach der gleichnamigen Strecke zwischen Wien und Salzburg - durch entsprechendes Marketing bekannt wurde. Aber viele weitere private Bahnen agieren in Österreich.


Wir sind nicht die offizielle Webseite der Österreichischen Bundesbahnen, wir zeigen hier für viele österreichische Bahnhöfe die Zugabfahrtspläne, damit sich unsere Nutzer schnell über Züge und Abfahrtszeiten informieren können.

Die Bahn in Österreich

Neben Normalspur-Bahnen, die von den Österreichischen Bundesbahnen verwaltet und betrieben werden, gibt es in Österreich auch einige Schmalspurbahnen und zusätzlich dazu auch Normalspurbahnen in privater Hand bzw. die nicht im Eigentum der Bundesbahnen stehen, wie etwa die Salzburger Lokalbahnen, die im Eigentum der Salzburg AG stehen oder die Neusiedler Seebahn im Eigentum der ROeEE. Aber auch Bahnen wie die Haager Lies von Lambach nach Haag am Hausruck (Oberösterreich), die im Eigentum von Stern und Hafferl stand, gab es in Österreich einmal. (Der Betrieb wurde für den Schienenverkehr im Jahr 2009 eingestellt.)

Unsere Bahnhofsverzeichnisse bei bahnfahrplan.at

Geschichte der Bahn in Österreich

Begonnen hat alles in Sachen Bahn und Züge in Österreich eigentlich gar nicht in Österreich, aber innerhalb des damaligen Herrschaftsgebietes der Kaiser von Österreich. Der Ausgangspunkt war nämlich Böhmen (Tschechische Republik). Franz Josef Ritter von Gerstner ist ein Name, den echte Bahn-Fans in Österreich kennen sollten. Vor der "Böhmisch-Hydrotechnischen Gesellschaft" in Prag hielt Franz Josef von Gerstner (bzw. "Ritter von Gerstner", als Ehrentitel) damals eine Rede. Damals war zwischen dem Fluß Moldau und der Donau nämlich ein Kanal geplant um eine Schifffahrtsverbindung zu schaffen. Er plädierte in der Rede dafür eine Eisenbahn einzurichten statt einem Kanal.


Man entschied sich dann auch gegen den Kanal und für die Eisenbahn, aus technischen und auch wirtschaftlichen Gründen - der Kanalbau hätte wesentlich mehr Geld gekostet. Während sich Franz Josef von Gerstner schon etwas zu alt für die intensive Beschäftigung mit dem Bahnprojekt fühlte, ist sein Sohn Franz Anton von Gerstner hier eingesprungen. Dieser war Professor in Wien und hat sich über die fortschirttliche Haltung am Hof in Wien gefreut und sich dann auch intensiv dem Eisenbahnprojekt gewidmet. Franz Anton von Gerstner prägte auch den Grundgedanken, dass man durchgängige Schienenstränge durch Gebirge legen könnte, wenn man eben die nötigen Einschnitte und entsprechende Dämme schaffen würde.

Aus diesem Gedanken heraus entstand dann die reste Hochgebirgs-Eisenbahn der Welt, die von Carl Ritter von Ghega ins Leben gerufen wurde und auf die Gedanken und Ideen von Franz Anton von Gerstner zurückging: Es war die Überwindung des Semmerings in NIederösterreich durch den die Hauptstadt des Kaiserreiches Wien mit dem Süden verbunden werden konnte.

Pferdeeisenbahn statt Dampflokomotive

Das Unternehmen rudn um Gerstner begann im Jahr 1824 dann mit dem Bau der ersten Privatbahnphase in Österreich. Man machte 1825 den Spatenstich für die "Budweis-Donau-Eisenbahn" und gründete mit der "k.k. priv. Erste Eisenbahngesellscahft" auch die erste tatsächliche Firma im deutschen Sprachraum, die sich damit beschäftigte.

Weil Gerstner von seinen Reisen nach London so begeistert war und dort die Dampfmaschine schon im Einsatz war, hat er auch den Streckenverlauf, der über den Kerschbaumer Sattel zwischen Böhmen und Oberösterreich gebaut wurde, gleich so bauen lassen, dass diese Strecke für Dampflokomotiven einsatzfähgi gewesen wäre. Trotzdem wurde die Verbindung Budweis-Linz-Gmunden im Jahr 1832 noch als Pferdeeisenbahn eröffnet.


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Gliederung der Bahnstrecken

Grundsätzlich unterscheidet man rein technisch gesehen die Spurbreiten in Österreich zwischen der Normal-Spur und der Schmalspur, eine Breitspur (wie etwa in Russland) gibt es in Österreich derzeit nicht. Bei den privaten Bahnstrecken kann man diese Spurenunterscheidung ebenfalls machen, allerdings kommen dann neben den beiden Spurbreiten auch noch Industriebahnen, Waldbahnen, Parkeisenbahnen, Gartenbahnen und Standseilbahnen dazu. Außerdem gibt es in Österreich interessante Museumsbahnen, die auch nach wie vor befahren werden.

Bahnstrecken im Zwentendorf-Modus

Wir nennen das Phänomen "Zwentendorf-Modus" - das hat aber nichts mit Bahnen zu tun. Die Bezeichnung bezieht sich auf Bahnprojekte, die - teilweise - sehr weit entwickelt wurden, aber dann letztlich nicht in Betrieb gegangen sind, ähnlich dem berühmten Atomkraftwerk Zwentendorf, das gebaut wurde und dann nie eingeschaltet wurde, weil die Atomkraft per Volksabstimmung in Österreich vor dem Einschalten des Kraftwerkes abgeschafft worden ist. Auch diese Bahnprojekte wollen wir an dieser Stelle beleuchten.

Daten und Zahlen zur Bahn in Österreich

Es gibt zahllose Bahnstrecken in Österreich, die Liste lässt sich hier gar nicht verünftig aufzählen. Wenn man sich nur die Strecken der österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ansieht, dann kommt schon einiges zusammen und dazu kommen dann noch weitere Regionalbahnen, Schmalspurbahnen im privaten Umfeld oder auch Museumsbahnen. Streng genommen rechnet man auch bei den Eisenbahnen alles dazu, was eben auf Schienen fährt. Bis hin zur Liliputbahn im Wiener Prater, die den Prater Bahnhof mit dem Ernst-Happel-Stadion auf einer Länge von 3,9 Kilometern verbindet.

Österreichische Bahnstrecken ÖBB-Zahlen

  • Gesamte Bahnstreckenlängein Österreich: 5.646,76 Kilometer
  • Normalspur davon: 5.309,35 Kilometer
  • Schmalspur: 301,41 Kilometer
  • Zahnhradbahn: 9,81 Kilometer
  • Normalspur (im Fremdbetrieb): 26,2 Kilometer
  • Elektifizierter Anteil aller Schienenstrecken: 64,15 % (3.622,55 Kilometer)

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