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Mit Wasserstoff auf den Gleisen

Zugfahren bzw. Bahnfahren gilt als umweltschonende Reiseform, aber ganz so sauber verhält sich das nicht, wenn man auf Nebenbahnen unterwegs ist, die nicht elektrifiziert sind. Abhängig davon woher der Strom kommt - ob er aus Wasserkraft oder von Kohlekraftwerken bzw. Gaskraftwerken kommt - kann auch der CO2-Abdruck einer nomalen Bahnfahrt hoch sein. Auf Nebenbahnen gibt es oft keine elektrischen Oberleitungen - dafür wurde dieser Zug erfunden.


Wir sind nicht die offizielle Webseite der Österreichischen Bundesbahnen, wir zeigen hier für viele österreichische Bahnhöfe die Zugabfahrtspläne, damit sich unsere Nutzer schnell über Züge und Abfahrtszeiten informieren können.

Wasserstoff-Antrieb in der Eisenbahn

Auf der Innotrans - eine Mobilitäts-Fachmesse im Messezentrum von Berlin - hat der Eisenbahn-Hersteller Alstom (Frankreich) erstmals den Coradia iLint vorgestellt. Ein Zug ganz einfach mit einer Wasserstoff-Brennzelle angetrieben wird. Damit kann dieser Zug auch ohne Schadstoffe zu verursachen auf Nebenbahnen betrieben werden, die nicht "elektrifiziert" sind. Das ist für viele Bahn-Unternehmen in Europa eine spannende Neuerung.

Zugfahrt per Wasserstoff

Ein Zug bzw. eine Eisenbahngarnitur, die nur noch mit Wasserstoff angetrieben wird, hat als Ausstoßprodukt nur noch Wasserdampf. Entsprechend umweltfreundlich ist - wenn man es schafft den Wasserstoff ohne zusätzliche CO2-Emissionen herzustellen - solch ein Zug. Für viele Bahn-Unternehmen, auch die staatlichen Konzerne wie etwa die DB (Deutsche Bahn), SBB (Schweizer Bundesbahn) oder die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) hat ein solcher Zug eine erhebliche Bedeutung. Denn die Elektrifizierung von Nebenbahn-Strecken, die noch dazu schon jetzt teilweise defizitär befahren werden, ist ein enormer Kostenaufwand.

Geräuscharm und keine Schadstoffe

Neben einer sauberen Energieumwandlung hat der Zug von ALSTOM auch ein smartes Management der Batteriekapazitäten und das in Kombination bedeutet einen erheblichen Fortschritt in der Entwicklung. Denn auf den Nebenbahnen, die keine Oberleitungen mit elektrischer Versorgung haben kommen in ganz Europa nach wie vor Diesel-Antriebe im Zug und in den Eisenbahnverbindungen zum Einsatz. Von einer CO2-neutralen Reise-Möglichkeit kann man darum auf diesen Strecken aktuell keinesfalls sprechen.

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Fahrplan: Züge und Abfahrtszeiten - Digitale Plakatwand

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Erste Tests 2018 in Niedersachsen

Zwei dieser modernen Züge wurden in Niedersachsen im Jahr 2018 ausführlichen Tests unterzogen. Dabei mußten die Züge etwa 180.000 Kilometer an Strecke zurück legen.

Zulassung ist erfolgt

Dieser neue Zug hat inzwischen auch die Zulassung für den regulären Betrieb nicht nur in Deutschland sondern auch in Österreich erhalten. Die ÖBB haben den Zug auf mehreren Strecken in Niederösterreich und auch in der Steiermark unter verschiedenen Witterungsbedingungen und auf sehr unterschiedlichen Strecken ebenfalls ausführlich getestet. Der Strom für den Antrieb und auch für die Zugsysteme (zb die Anzeigedisplays) wird aus Wasserstoff-Zellen generiert, die auf dem Zug oben auf sitzen und dann in Batterien, die sich im unteren Zugbereich befinden, gespeichert. Von dort aus bezieht der Zug dann seine Energie.

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